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Japanische Sojasaucenspender: Shōyu-sashi, Saucenschälchen & Würzservice

Shōyu-sashi (醤油差し) ist der japanische Begriff für einen kleinen Sojasaucenspender auf dem Tisch.

Spender und Saucenschälchen haben verschiedene Aufgaben: Der shōyu-sashi gießt, während kozara oder mamezara die Sauce aufnehmen können.

Was ist ein shōyu-sashi?

Ein kompakter Tischgießer für kontrolliertes Dosieren von Sojasauce.

Ist er dasselbe wie ein Saucenschälchen?

Nein. Siehe Kobachi, kozara und mamezara.

Warum ein separater Tischspender?

Ein gutes Modell gießt sauber, steht sicher, lässt sich angenehm greifen, nachfüllen und reinigen.

Steht er bei jeder japanischen Mahlzeit auf dem Tisch?

Nein. Manche Speisen sind bereits vollständig gewürzt; bei anderen werden Sojasauce, Ponzu oder andere Würzen separat gereicht.

Wohin kommt Sojasauce zum Dippen?

Oft in ein kleines persönliches Schälchen. MAFF nennt mamezara ausdrücklich für Sojasauce und kleine Würzbeilagen.

Was sind yakumi?

Yakumi sind kleine aromatische Würzbeigaben wie geriebener Ingwer, Wasabi oder Negi. Sie werden meist in kleinen Schälchen serviert.

Ist die Form uralt?

Nein. Würzgefäße haben eine lange Geschichte, aber einige bekannte shōyu-sashi sind moderne Entwürfe des 20. Jahrhunderts.

Hakusan Porcelain G-Type

Hakusan Porcelain brachte den G-Type 1958 heraus: stabiler Fuß, gut greifbare Taille, große Öffnung und eine auf sauberes Gießen ausgelegte Tülle.

Warum ist die Form wichtig?

Der Fluss soll kontrolliert beginnen und enden, Tropfen sollen minimiert werden und das Gefäß soll sicher stehen und leicht zu reinigen sein.

Kikkoman-Tischspender

Kikkoman führte 1961 die bekannte Glasflasche mit rotem Verschluss ein, verbunden mit dem Industriedesigner Kenji Ekuan.

Materialien

Porzellan, andere Keramik, Glas und moderne Materialien sind üblich.

Muss er zum Geschirr passen?

Nein. Japanische Tischkultur kombiniert häufig Keramik, Lack, Glas, Holz und Metall.

Wo steht er?

Er hat keine feste Position wie Reis- und Suppenschalen. Er sollte sicher und erreichbar stehen. Siehe Japanischen Tisch decken.

Viel Sojasauce einschenken?

Meist reicht eine kleine Menge, die bei Bedarf ergänzt wird.

Ponzu oder Essig?

Manchmal, wenn der Hersteller es vorsieht. Dünne Flüssigkeiten passen besser zu feinen Tüllen als dicke Saucen.

Reinigung

Tülle ausspülen, bevor Rückstände eintrocknen. Eine große Öffnung erleichtert das Reinigen.

Wie auswählen?

  • Gießkontrolle;
  • Stabilität;
  • reinigbare Öffnung;
  • sinnvolle Größe;
  • Tülle passend zur Flüssigkeit;
  • Pflegehinweise.

Außerhalb japanischer Küche?

Ja. Geeignete Modelle können auch leichte Essige oder andere dünne Saucen servieren.

In einem Satz

Shōyu-sashi ist ein kompakter japanischer Sojasaucenspender für kontrolliertes Gießen am Tisch, ergänzt durch kleine Saucenschälchen und andere Würzgefäße.

Weiterlesen

Kobachi, kozara & mamezara, Japanischen Tisch decken oder Japanische Tischkultur.

Quellen

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