Was ist Ohitashi? Japanisches Gemüse in Dashi eingelegt
Oct 04, 2026
Ohitashi (お浸し) ist ein japanisches Gemüsegericht, bei dem Blattgemüse oder anderes Gemüse gekocht, abgekühlt, abgetropft und anschließend in einer gewürzten Flüssigkeit, oft mit Dashi und Sojasauce, ziehen gelassen wird. Spinat ist bekannt, aber die Methode ist nicht auf Spinat beschränkt.
Der Name kommt von hitasu, „einweichen“ oder „eintauchen“. Dieses Ziehen nach dem Garen unterscheidet klassisches Ohitashi von einfach gekochtem Gemüse mit Sauce.
Was bedeutet Ohitashi?
Ohitashi bezeichnet Gemüse, das nach dem Garen in gewürzter Flüssigkeit zieht. Es wird meist kurz blanchiert oder gekocht, abgekühlt, abgetropft und dann gewürzt.
Ist Ohitashi immer Spinat?
Nein. Auch Komatsuna, Nanohana, Mizuna und regionale Blattgemüse eignen sich. MAFF dokumentiert etwa Norabouna no Ohitashi aus Saitama.
Wie wird Spinat-Ohitashi gemacht?
Spinat kurz garen, abkühlen, überschüssiges Wasser entfernen und anschließend in gewürztem Dashi ziehen lassen. Kurze Garzeit hilft Farbe und Textur zu erhalten.
Woraus besteht die Flüssigkeit?
Eine häufige Basis ist Dashi mit Sojasauce und manchmal Mirin oder einer anderen milden Würzung. Die Verhältnisse variieren.
Muss Ohitashi immer Dashi enthalten?
Dashi ist eng mit der klassischen Zubereitung verbunden, doch Rezepte unterscheiden sich. Entscheidend ist das Ziehen nach dem Garen.
Wie unterscheidet sich Ohitashi von Aemono?
Ohitashi zieht in gewürzter Flüssigkeit; Aemono wird mit einem Dressing vermischt.
Wie unterscheidet sich Ohitashi von Goma-ae?
Goma-ae wird mit Sesam angemacht; Ohitashi zieht in gewürzter Flüssigkeit. Die gleiche Gemüseart kann für beide verwendet werden.
Wie unterscheidet sich Ohitashi von Sunomono?
Ohitashi nutzt häufig eine Dashi-basierte Flüssigkeit; Sunomono konzentriert sich auf Essig.
Wird Ohitashi kalt serviert?
Häufig kühl oder bei Zimmertemperatur, aber die Temperatur definiert das Gericht nicht.
Warum wird das Gemüse ausgedrückt oder abgetropft?
Überschüssiges Kochwasser würde die Würzflüssigkeit verdünnen. Das Gemüse sollte sanft behandelt und nicht völlig trocken gepresst werden.
Warum wird das Gemüse nach dem Garen geschnitten?
Handliche Längen erleichtern Portionieren und Essen mit Stäbchen.
Was kommt auf Ohitashi?
Katsuobushi, getrocknete Bonitoflocken, ist eine häufige, aber nicht zwingende Garnitur. Sesam oder geriebener Ingwer kommen ebenfalls vor.
Welche Schale wird verwendet?
Eine kleine Schale wie ein Kobachi eignet sich gut, weil sie Gemüse und etwas Flüssigkeit hält.
Siehe Kobachi, Kozara & Mamezara.
Ist Ohitashi Alltagsessen?
Ja. Es ist eine praktische Hausbeilage und erscheint auch im Restaurant.
Ändert sich Ohitashi mit der Jahreszeit?
Ja, vor allem durch das Gemüse. Saisonale und regionale Blattgemüse können mit derselben Grundidee zubereitet werden.
Siehe Saisonalität am japanischen Tisch.
Geht Ohitashi ohne Spinat?
Ja. Viele geeignete Gemüse können kurz gegart, abgetropft und anschließend gewürzt werden.
Ohitashi in einem Satz
Ohitashi ist eine japanische Gemüsebeilage, bei der gegartes und abgetropftes Gemüse in gewürzter Flüssigkeit, oft Dashi und Sojasauce, ziehen gelassen wird.
Wie geht es weiter?
Lesen Sie Aemono, Sunomono, Kobachi, Kozara & Mamezara oder den Hauptguide zum japanischen Tisch.
Weitere Themen im Detail finden Sie bei Japan in Detail.