Japanische Donabe erklärt: Tontöpfe, Nabe, Reis & Pflege
Oct 01, 2026
Donabe (土鍋) sind japanische Kochgefäße aus Ton oder Keramik. Sie sind eng mit Nabe verbunden, können je nach Modell aber auch Reis, Suppen und Schmorgerichte zubereiten.
Donabe oder Nabe?
Nabe kann Topf oder Hotpot-Gericht bedeuten; Donabe bezeichnet das Ton- bzw. Keramikgefäß. Siehe Was ist Nabe?.
Wofür?
Gemeinsamer Hotpot, Suppen, Gemüse, Tofu, Fisch, Fleisch, Reis und Reisbrei.
Warum Wärmespeicherung?
Viele Donabe sind dickwandig und manche Tonkörper porös. Nagatani-en beschreibt Iga-Ton als grob und wärmespeichernd; Mie verweist auf die hitzebeständige Entwicklung von Banko-Ware.
Iga-yaki und Banko-yaki
Iga-yaki stammt aus Iga in Mie. Yokkaichi Banko ist eine weitere Mie-Tradition mit enger Verbindung zu feuerfestem Kochgeschirr.
Reis kochen?
Ja. Manche Donabe sind speziell dafür konstruiert, mit passenden Proportionen und Deckeln für Kochen und Dampf.
Gemeinsames Essen
Der Topf kann vom Herd auf den Tisch kommen. Mehr dazu in Gemeinsames Essen in Japan.
Braucht jeder Donabe medome?
Nein. Medome (目止め) ist eine Stärkebehandlung für manche poröse Töpfe. Andere moderne Modelle benötigen sie ausdrücklich nicht.
Induktion, Ofen, Mikrowelle, Spülmaschine?
Produktabhängig. Klassische Donabe sind oft nicht induktionsgeeignet, IH-Versionen existieren aber. Herstellerangaben sind entscheidend.
Warum vollständig trocknen?
Poröses Material kann Wasser aufnehmen. Nach Gebrauch leeren, waschen und vollständig trocknen.
Temperaturschock vermeiden
Einen sehr heißen Donabe nicht auf eine kalte oder nasse Fläche stellen; einen hitzefesten Untersetzer verwenden.
Frittieren?
Nur wenn der Hersteller es ausdrücklich zulässt.
Auswahl
- Herdkompatibilität;
- Kapazität;
- medome-Anforderung;
- Ofen/Mikrowelle/Spülmaschine;
- Gewicht;
- Kochaufgabe vor Dekor.
In einem Satz
Donabe sind japanische Tontöpfe für Hotpot, Reis und Schmorgerichte, deren Pflege vom Tonkörper und Hersteller abhängt.
Weiterlesen
Was ist Nabe?, Gemeinsames Essen oder Japanische Tischkultur.